Dota 2: Sichtbare Items in Lootboxen bevor Kauf!

vor 2 Jahren

In den Niederlanden geht Valve nun mit ungewöhnlichen Mitteln vor um den Kritiken der Jugendschützern auszuweichen. In Dota 2 sind nun die Inhalte für jeden vor dem Öffnen schon Sichtbar. Valve’s Problemkind, die Niederlande! Ob das jetzt ein Vorteil ist bleibt fraglich. Da Valve nur in den Niederlanden
In den Niederlanden geht Valve nun mit ungewöhnlichen Mitteln vor um den Kritiken der Jugendschützern auszuweichen. In Dota 2 sind nun die Inhalte für jeden vor dem Öffnen schon Sichtbar.

Valve’s Problemkind, die Niederlande!

Ob das jetzt ein Vorteil ist bleibt fraglich. Da Valve nur in den Niederlanden diese grundlegende Änderung der Lootboxen einführte, könnte es zu unfairen Vorteilen kommen gegenüber anderen Ländern. Dies ist aber nicht so, die Lootboxen bleiben gleich und somit ändert sich nur der Nervenkitzel was darin steckt. Die Einsicht was sich in der Lootbox befindet ist jedoch ein kleiner Vorteil, ob es sich lohnt die Kiste zu kaufen. Jedoch wenn man mit den angezeigten Gegenständen nicht zufrieden sei, kann die Kiste auch nicht auswechseln. Heißt einmal angezeigte Items, sind mit dem Nutzerkonto gekoppelt. Man muss sich die Lootbox kaufen damit andere Gegenstände angezeigt werden können.

Dazu gibt es noch weitere Beschränkungen. Die Niederlanden dürfen ebenfalls nicht mehr eine größere Anzahl von Kisten Kaufen. Maximal 1. Kiste Pro Kauf und der virtuelle Handel von Objekten ist dort seit Juni 2018 verboten.

Der Auslöser dieser Misere!

Da Dota 2 nicht das einzige Spiel ist was “Lootboxen” vertreibt, bleibt es auch nicht nur bei Dota. Titel wie Playerunknown’s Battlegrounds (Pubg), Fifa 18, Dota 2 und Rocket League sollen betroffen sein. Die dunkel Ziffer scheint aber trotzdem höher zu sein. Daran schuld ist die niederländische Kansspelautoriteit, die zuständige Behörde für Glücksspiel. Diese gesetzliche Regelung wurde im April 2018 verabschiedet. Mit diesem Beschluss, bewegten sich viele Spiele in einer gewissen Verbots-Zone. Diese Verbots-Zone müsste vielen bekannt sein von Casinos. Das Gewinnen von Gegenständen auf Zufallsbasis und nachträglichen vertrieb gegen Geld ist das Argument laut Niederländischem Gesetz. Hätte Valve auf die Ansage vom Kansspelautoriteit nicht reagiert, wären sowohl Geldstrafen wie ein Verkaufsverbot gegen Valve gekommen. Valve trat mit seinen Anwälten dagegen im Juni. 2018, ob sie sich einigen konnten ist Heute noch nicht bekannt. Man kann nur die Daumen für Valve und die Niederländischen Spieler drücken.   Quelle: Valve / Golem