FORTNITE - Sony stellt sich quer mit Crossplay

vor 2 Jahren

Fortnite gibt es neben dem PC auch für Mac, Switch, Xbox One, iOS, Android und zu letzt auch PlayStation 4. Da sich Sony schon öfters gegen Crossplay gestellt hat, trifft das nun auch das Hype-Spiel Fortnite und vor allem die Spieler. Die Konkurenz sieht dabei amüsiert zu.     
Fortnite gibt es neben dem PC auch für Mac, Switch, Xbox One, iOS, Android und zu letzt auch PlayStation 4. Da sich Sony schon öfters gegen Crossplay gestellt hat, trifft das nun auch das Hype-Spiel Fortnite und vor allem die Spieler. Die Konkurenz sieht dabei amüsiert zu.   

 Die Crossplay Misere bei Sony

Da die Gaming-Welt heutzutage nicht mehr ohne Online-Dienst auskommt, kann man diesen Schritt von Sony kaum nachvollziehen. Da Crossplay, für das Zusammenspielen auf mehreren Plattformen heißt, bringt hier und da auch gewisse Konflikte mit sich. Diese Konflikte könnte man eventuell als Grund sehen, weswegen Sony das Crossplay verpönt. Aber wie wir das stetig wachsende Internet ja kennen, kann man den Weg nicht kontrollieren und somit auch nicht Sachen wie Shitstorm, Trolls oder andere unangenehme Eigenschaften des Online-Lifestyles. Wie es scheint hängt Sony noch in der Steinzeit der Gamingbranche herum, und sucht sich dort noch seine Meterlangen Lan-Kabel und Floppy-Disk zusammen. Spaß beiseite, egal ob es Fortnite ist oder jedes andere beliebiges Spiel wie Mittelerde: Schatten des Krieges, alle haben haben in irgendeiner Form Internetverbindung. Da sich die größten Matches mittlerweile nur noch Online abhalten ist bestimmt jedem klar. Aber was sich so einfach anhört ist es nicht. Crossplay schön und gut, aber ist es auch einfach umzusetzen? Darüber zerbrechen sich schon die Führenden in den Firmen Sony, Microsoft und Nintendo.  

Der Schneeball-Effekt

Auf der E3 kündigten Nintendo schon an, dass Fortnite auf die Switch kommen soll. Dabei erreichte Epic Games Anfang des Jahres mit Fortnite einen Meilenstein von 40 Millionen Spielern weltweit. Später dann, im April hab Epic bekannt dass der höchste Player Peek bei ca. 3,4 Millionen stand was mehr als bei GTA Online war. Da PUBG in dieser Zeit noch das Hype-Battle Royal war, blieb Fortnite erstmal im Schatten. Fortnite auf der Switch? Also Fortnite unterwegs Spielbar? Der Traum der Fortnite Community, das zeigte sich an der anzahl der Download am ersten Tag. Satte zwei Millionen mal wurde es auf Switch Konsolen heruntergeladen. Aber PlayStation 4 bleibt erstmal leer aus. Da Fortnite über den Epic-Account läuft und dieser dementsprechend mit dem PSN-Konto verknüpft werden musste. Wenn man dies tat hatte man jedoch für andere Plattformen wie Nintendo Switch oder Xbox One keine Garantie mehr drauf, dass der Fortschritt synchronisiert ist. Dank Sony’s “Crossplay Policy”. Fakt ist also, dass der eigene Fortschritt lediglich auf der PS4 bleibt und man ihn NICHT auf andere Plattformen synchronisieren kann.

Lässt Sony mit sich Reden?

Da Sony doch auf seine Community hört, was ein gutes Unternehmen eigentlich immer tun sollte, sahen sie in erster Linie zu und veröffentlichten ein Statement zu dem Crossplay Thema. Für Microsoft und Nintendo spielt dies in die Hände und kurzerhand machten sie gemeinsame Sache mit dem Motto “Better together”. Dabei kann Microsoft mit dem Spiel Minecraft ein super Beispiel bereitlegen, was die Crossplay-Funktion im guten Sinne unterstreicht. Sony sah bei der wachsenden Meuterei auf ihren sozialen Netzwerken nur zu und machten nicht, bis aus irgendeiner Ecke des Internets sich John Smedley meldete, einstige Chef von Sony Online Entertainment und verfasste einen Tweet auf Twitter der aktuell wieder gelöscht wurde. In dem Tweet gibt es darum, dass Sony durch Crossplay kein “Gewinn” machen würde und somit kein Interesse auf diese Funktion bestehen würde. John aber hieß es gut was die Community macht und heizte sie an weiter Druck zumachen. Dies schien sich auch in der Führungsebene von Sony durch gerungen zuhaben und somit kam Shawn Layden der CEO von Sony Interactive Entertainment America zu Wort. Er erklärte in einer Gamelab-Konferenz, dass sie die schreie der Community vernommen haben und sich auf eine Lösung zu dem Thema einigen möchten. Die Einigung hat nur einen Markel, es darf Sony nicht negativ beeinflussen.  

Die Revolution kommt!

Wie schon oben geschrieben, ist die Welt ohne Online Verbindung auch mit Crossplay Partitionen nicht wegzudenken. Egal ob es jetzt noch nicht so angesagt ist oder noch nicht so ausgereift ist. Irgendwann wird es kommen und das der Spruch bekannte Spruch “Je früher, desto besser.” kommt nicht von irgendwo her. Quelle: Playnation